JULIA BAUR
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Bewegtes Leben
   
   



Eine künstlerische Erkundungsreise zwischen Malerei und Fotografie

 

Mein Thema ist der lebende Körper. Ich gehe den Fragen nach, was es heißt, einen Körper zu haben, Körper zu sein, Körper zu empfinden, im Körper zu wohnen, sich zu bewegen..... Meine künstlerischen Mittel sind Fotografie und die Malerei. Beide Ausdrucksformen sind mir in ihrer Ergänzung gleichwichtig. Ich untersuche sie auf ihre Möglichkeiten hin, unterschiedliche Assoziationen und Informationen zu liefern und entwickle in einem Wechselspiel beider Medien eine eigene Zugriffsweise.

Die Fotografie macht es mir möglich, den Körper immer wieder neu zu entdecken.
Wie ein Forscher, wie ein Detektiv halte ich Momente fest. Mit der Fotografie entdecke, finde und zeige ich immer wieder neue Ansichten und Befindlichkeiten des menschlichen Körpers. In Nahaufnahmen sind Ausschnitte, Körperzonen, Körper die sich berühren, aneinander schmiegen zu sehen. Dabei werden keine Personen dargestellt, denn es geht mir um die Körperhaftigkeit an sich, um das was uns allen gemeinsam ist : Mensch, Tier und Pflanze.

Mit einigen dieser Fotos arbeite ich weiter : Was ich mit der Kamera ( scheinbar so genau ) eingefangen habe, dem spüre ich nun mit den Mitteln der Malerei weiter nach.
Die Weichheit der Leinwand, das Auftragen der Farbe, ihre Stofflichkeit, ihre Wirkung auf das Auge, auf die eigene Befindlichkeit, all das ist auch schon ein starkes sinnlich-körperliches Erleben und Tun. Beim Malen wird das, was ich mit der Fotografie entdeckt habe, für mich greifbar. Ich entdecke den Körper nochmals, er wird wahrhaftiger. In diesem Wechsel von Beobachten und Nachgestalten kann ich mich in das, was ich male, hineinversetzen.
Malend empfinde ich Körpergefühl und Sinnlichkeit nach und bringe dies zum Ausdruck .

Eine ganz andere Seite von Körperlichkeit zeige ich in meinen Fotografien.
Ich fotografiere Körper, die in Bewegung sind. Das Foto hält jetzt einen ganzen Zeitablauf fest. Die dadurch entstehenden Unschärfen lassen die Körpergrenzen verschwimmen oder lösen diese sogar ganz auf. Dabei können die Körper der Modelle je nach Schnelligkeit der Bewegungen dynamisch und animalisch oder schwerelos und zart erscheinen. Durch das serielle aneinanderreihen dieser Bewegungsaufnahmen entstehen Bilder die an Filmstills erinnern.Diese Fotos wirken verfremdet und bedürfen keiner weiteren Veränderung durch die Malerei.

Julia Baur

   
         
       
         
 
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