JULIA BAUR
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Mit der Vorstellung, die Haut wie ein Kleid wechseln zu können, konfrontiert Julia Baur den Betrachter. Nicht wenige Redewendungen drehen sich um dieses wichtige Organ. Ob man sich seiner Haut erwehrt oder sie so teuer wie möglich zu verkaufen sucht, ob man nicht in jemandes Haut stecken möchte oder aus der eigenen nicht heraus kann obwohl man sich in ihr nicht wohlfühlt und ohnehin alles zum Aus-der-Haut-fahren findet ­ stets ist man bestrebt, mit heiler Haut davon zu kommen. Die Haut ist untrennbar mit unserer Biografie verbunden. Sie berichtet über Ereignisse, die nicht nur unter die Haut gehen, sondern sich auch auf ihr abzeichnen und Spuren hinterlassen.
Die Haut gibt Auskunft über Veränderungen, Einschnitte und Störungen; zugleich dient sie als Schutz, sie schirmt und schließt den Leib nach außen ab und lässt nur die Hülle sehen. Welche Möglichkeiten aber hat das Medium der Fotografie ? Ist sie ausschließlich an die sachliche Wiedergabe der Oberfläche der Dinge gebunden, oder kann sie in tiefer liegende Schichten eindringen und das zeigen, was uns unter die Haut geht ?
Berthold Schmitt
 
 
 
SW - Fotopapier genäht 140 x 90 cm  2000
       
 
     
   
 
     
  copyright © 2006 julia baur